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Zum Buch „Das 6. Siegel ist geöffnet“
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Wir leben in einer Zeit des Wandels

Keine Angst vor der Apokalypse und vor 2012 !!

Von Robert Leser im Hinblick auf das Buch „Das 6. Siegel ist geöffnet ...“

Meine Art zu denken bestimmt mein Handeln und mein Leben, mein Schicksal. Lebe ich gütig, liebevoll und sind meine Gedanken friedfertig, dann wird mich nur Friedliches und Liebevolles umgeben und berühren.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, der Wende. Die Menschen wissen längst, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann auf unserer Erde. Wir stehen in allen Lebensbereichen mit dem Rücken an der Wand, aber das Neue, die Neue Zeit, wirft schon unübersehbar ihr Dämmerlicht auf unsere chaotische Welt. Noch tobt der Materialismus und glaubt, den ganzen Globus in seinem unbarmherzigen, lieblosen Griff zu haben. Noch dominieren immer weltweiter und schamloser der Egoismus und die Lüge, die Gier nach immer mehr Haben und Sein, die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Mitmenschen, der Erde und den Tieren. Immer weniger Mächtige bestimmen das Los der immer größer werdenden abhängigen Masse, und sie werden immer reicher und mächtiger dabei, die Masse immer rechtloser, fremdbestimmter, ausgelaugter, kränker, ärmer, unter Existenzdruck, Lüge und Kontrolle gehalten. Und der Materialismus glaubt in seiner Maßlosigkeit, sich immer noch weiter aufplustern zu können – wachsen ohne Grenzen, immer mehr beherrschen, ausrauben, Druck ausüben, überwachen und einschüchtern. Doch er hat sich getäuscht. Er hat alle seine Grenzen längst überschritten. Er hat es versäumt, aus den vielzähligen und schmerzlichen, aber eindeutigen Hinweisen der letzten Jahre, den Naturkatastrophen, Klimaveränderungen, wirtschaftlichen und finanztechnischen Zusammenbrüchen u.dgl., die richtigen Schussfolgerungen zu ziehen und umzusetzen. Seine Zeit ist nun abgelaufen.

Mitte 2009 hat Christus das 6. Siegel aufgebrochen,
das in der „Geheimen Offenbarung des Johannes“ beschrieben wird. Damit läuft die Entwicklungsperiode aus, in der wir 2000 Jahre lang auf Erden gelebt haben, und eine neue startet. Das alte Denken des Materialismus mit seiner hässlichen Fratze, seinen Kriegen und seiner Hartherzigkeit geht unweigerlich zu Ende. Die Erde hat damit begonnen, die Wunden, die ihr in dieser vergangenen Periode geschlagen wurden, zu schließen und abzuheilen und den Giftmüll und Dreck, die auf ihr liegen, abzuschütteln. So bereitet sie sich vor auf die neue Periode, die Zeit des Miteinander, des Friedensreiches, die Zeit des Christus, von der in der Geheimen Offenbarung des Johannes gesprochen wird. Die in dieser angebrochenen Phase der Reinigung und Schwingungsanhebung unvermeidlichen apokalyptischen Ereignisse sind nun eingeläutet und kommen auf uns zu. Die damalige Geheime Offenbarung berichtet von ihnen, allerdings „geheimnisvoll“, d.h. für uns heute weitgehend unverständlich, weil verschlüsselt in Bildern und Gleichnissen. Deshalb wendet sich Christus, zeitgleich mit dem Öffnen des 6. Siegels, wieder erläuternd an die Menschheit – so wie er es auch damals durch Johannes getan hat. Er entschlüsselt seine damaligen rätselhaften Bilder und Gleichnisse und lässt in heutiger Umgangssprache darüber aufklären, was er damals schon für die heutige Zeit und ihre Zukunft angekündigt hat - und was nun Realität wird.
Alle Menschen können in diesem Buch erfahren, was jetzt auf sie zukommt. Und Christus rät ihnen, wie sie ihr Leben, ihr Denken und Handeln gestalten sollten, um diese äußeren und inneren Ereignisse unbeschadet zu überstehen

– und gemäß dem Gesetz der Resonanz nur von Friedlichem und Liebevollem umgeben und berührt zu werden.


Vorwort von Anne Christin Leser zu dem Buch „Das 6. Siegel“ von Friedrich Archan

Am Anfang war das Wort ...

... das Innere Wort. Gott sprach und spricht. Warum sollte er aufhören, zu sprechen? Gott ist Geist, allgegenwärtiger Geist. Der Geist hat sich nicht von den Menschen zurückgezogen. Es sind die Menschen, die sich zurückgezogen haben in ein auf die Materie ausgerichtetes Leben, in dem das Geistige seinen Platz verloren hat. Aber Gott spricht weiterhin. Sein Odem berührt uns. Seine Liebe berührt uns, unabhängig davon, ob der Mensch sich von Ihm abwendet oder Ihm zuwendet.
So ist nicht nur am Anfang das Wort Gottes gewesen. Es ist auch heute noch das, was wir im Inneren, in unserem geistigen Kern, empfangen können – wenn wir das wollen und die Voraussetzungen dafür schaffen.
Wir sind Mensch, Seele und Geist. Nur der Mensch ist es, der nicht zuhören kann oder will. Aber unsere Seele lauscht und unser Geistwesen ist wissend, Nur der Mensch ist unwissend, so lange er sich auf die grobstoffliche Materie ausrichtet.
Doch die unbeschreiblich große göttliche Liebe weht in Ewigkeit, und sie weht auch auf dieser Erde. Wir geben dieser Liebe viele Namen, doch mit ihnen allen verkleinern wir sie, pressen wir sie in die Enge unzulänglicher menschlicher Worte. Jeder kann diese große göttliche Liebe empfangen, der sich über die grobe Materie hinaus ausrichtet auf eine höhere Stufe, eine höhere Schwingung, auf die Ebene des Geistes. Dann spürt er den Liebesstrom des Gottesgeistes und mit ihm Seine feine Lichtsprache in sich, erreicht sein inneres Ohr die Botschaft aus der geistigen Welt, spricht Gott zu ihm, spricht Christus zu ihm und führt ihn – wenn er das will. Es können sich auch andere geistige Wesen melden. Der Mensch ist Empfänger. Worauf er sich ausrichtet, das antwortet ihm. Er hat den freien Willen.

Am Anfang war das Wort ...

... das auf der Insel Patmos damals ein Geistwesen in einem Menschen empfing,
der Johannes genannt wurde. Gegen Ende seines Lebensweges konnte diesem die Zeitbinde von den Augen genommen werden, und er konnte sehen, was werden wird. Die Seelenbilder, die er empfing, waren das, was wir Zukunft nennen. Aber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt es nur so lange auf dieser Erde, so lange sie die niedrige Schwingung von Zeit und Raum hat. Der angehobene Johannes konnte jedoch das Ende dieser niedrig schwingenden Welt sehen und den Anfang einer Zeit, die höher schwingt und Friedensreich genannt wird.
Johannes war ein Mensch seiner Zeit. Er wurde das Sprachrohr des Christus, seines auferstandenen geistigen Bruders, als dieser die Erde verlassen hatte. Als der Christusgeist noch in Jesus über die Erde wandelte, war er diesem als Apostel Weggefährte, Helfer und irdischer Freund gewesen. Durch ihn hatte den Johannes die Liebe berührt und die Erkenntnis, wie sehr diese auf der Erde fehlt. Auch ihm, dem Johannes. Denn er hatte seine Wurzeln aus dem alten Judentum zeitlebens nicht ganz herausgezogen, aus dem unbarmherzigen „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ eines rächenden und rachefordernden Gottes, wie er uns im Alten Testament beschrieben wird. Die Sprache der Patmos-Offenbarung zeugt davon.

Die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen haben sich geändert. Die Bildersprache des Geistes war für einen Johannes noch etwas Selbstverständliches. Die Gleichnisse des Jesus waren Ausdruck dieser Bildersprache. Wir brauchen heute Übersetzer und eine Entschlüsselung für das, was vor 2000 Jahren noch vertraut war. Unsere Sprache ist nüchterner geworden, männlich-logischer. Sie entspricht unserem Denken und entmystifiziert die hebräische Symbolik.

Gott ist es, der einspricht. Der Mensch ist es, der ausspricht. So wirken beide auf das Ausfließende, Gott mit Seiner zeitlosen Botschaft und der Botschafter als Kind seiner Zeit.

Die Zeit ist reif, die apokalyptische Offenbarung des Johannes zu entschlüsseln, aus unserer heutigen Sicht und in unserer heutigen Sprache zu erläutern. Damit wir die Botschaft von vor fast 2000 Jahren, die jedoch die Ereignisse der jetzigen Umbruchszeit beinhaltet, verstehen und uns auf sie einstellen können. Deshalb erhielt wieder ein von innen geführter Mensch die Aufgabe, die Deutung der damaligen Bilder und Worte für die Menschheit der heutigen Zeit entgegen zu nehmen. Wieder über das Innere Wort, die Ursprache des Geistes. Der Übermittler der göttlichen Botschaft an die Menschen ist wie damals der Christusgeist. Doch der Empfänger ist diesmal ein Mensch unserer Zeit und unserer Sprache, die weniger gewaltig ist und nicht aus der patriarchalischen Epoche von Strafe und Rache stammt.
Im Bewusstsein des Schreibers von heute ist die Erkenntnis, dass alles Zerstörerische und Schwere, das auf die Menschen zukommt, nicht von Gott geschickt wird, sondern eine Folge ist, weil der Mensch nur ernten kann, was er gesät hat. Und so sind es die Folgen unserer Saat, die der heutige Schreiber in seiner Alltagssprache beschreibt, so dass sie jeder verstehen kann. Die Folgen fehlender Liebe.

Christus, der Erlöser, ruft. Er ruft alle. Und es werden ihm die für eine höhere Schwingung Vorbereiteten und von innen Geführten folgen. Das sind die, die in der verwirrenden apokalyptischen Zeit des Ausgleich- und Gleichgewichtschaffens nicht das Vertrauen verlieren. Das sind die Glücklichen, die teilnehmen am großen Umwandlungsprozess, die Transformatoren sein werden, damit das Licht die Dunkelheit besiegt.
So wird das Friedensreich sichtbar.
So wird es eine neue Erde und einen neuen Himmel geben.

Anne Christin Leser
9/2009